13. Eine Möglichkeit...



Nicht so schön wie die PET Tüte, welche - hauchdünn, beweglich und dabei unzerbrechlich- wunderschön und verlockend wie Glas aussieht, und durch seine geringe Standfläche vor allem auf kleinem Raum brauchbar ist. Auch dieses flache, quasi Schiffchen aus Karton nimmt lange nicht so viel Platz auf unseren Brettchen ein, wie ein Teller aus Porzellan. Und so genießen wir unseren Kaffee am späten Nachmittag da, wo gerade noch die letzten Sonnenstrahlen durchs Fenster fallen.


Nur, ich habe hier natürlich einen Fehler gemacht. Denn nun ist das Kartönchen verschmiert. Im Gebäck ist weder Butter noch Öl, aber zwei Eier. Also, ein Stück Leinen mit heißem Bienenwachs wasser- und fettabweisend machen und mit Löschpapier (gibts das eigentlich noch?) ausbügeln und passend zuschneiden.


Zum Servieren dann darüber ein kleines Leinentuch. Ersteres kann man mit dem Lappen abwischen. Zweiteres lässt sich in der Maschische waschen und anschließend bügeln. Dafür braucht man allerdings ein Bügeleisen, welches ausreichend heiss wird und bei feuchtem (weil eingesprengtem) Leinen nicht die Temperatur senkt. Denn sonst wird daraus nichts.


Bei Vorbereitungen fürs Gemüse im kommenden Jahr (auch jetzt sind schon einige Versuche ganz unbemerkt dabei gut zu gelingen) stellen sich ähnliche Fragen. Holzschnitzel zwischen den Hochbeeten. Ja, sehr gut! Haben wir. Können wir hereinbringen. Aber darunter, als Unkraut-Blocker Plastik? Nein! Nur was statt dessen? Wie haben Menschen das eigentlich in vor Kunststoff Zeiten gemacht?


Trage mich mit dem Gedanken, die Flächen zwischen den Beeten mit gestampfter Erde zu befestigen. Die Flächen werden ausgehoben. Erde, Sand und ca. 10% Zement werden im rechten Maß gemischt und unter Stampfen wieder eingebracht. Befestigt wäre dann wahrscheinlich.

Und man könnte so auch einen kleinen Pfad anlegen. Frage ist nur,

ob das Grass auf diesen Flächen nicht einfach weiter wachsen wird.

Und was man dann? Vielleicht einfach mähen und die Holzschnitzel,

statt zwischen, auf den Beeten benutzen.


Zurück zur Küche und der Präsentation bzw. Aufbewahrung des Gebäcks


Backen klappt inzwischen recht gut. Zwei Fragen stellen sich. Die Schale mit dem Gebäck ist unter so einer gekürzten Tüte gut aufgehoben (1). Aber für wie lange (2). Das Blech hat heute 16 Steifen eines Backwerks mit Äpfeln und Mandeln ergeben. Wenn jeder zum Nachmittagstee je zwei verzehrt, dann reicht das Gebäck für vier Tage. Gebacken wird also erst wieder am Freitag. Aber wird es sich so lange halten? Wir werden wohl eine dicht abschliessende Kommode auf der Terrasse brauchen, wo ich schon jetzt die Obst- und Beerensäfte kalt stelle.