6. Kleidungs- und Polsterstoffe…

Erdöl, Stoffe und ein Pferd, welches sich ruhig verabschiedet.




Als ca. 1941 die ersten Bahnen Polyester vom Band rollten, ahnte offensichtlich keiner was das auf Jahre bedeuten würde. Kostengünstig, haltbar und für alle Gestaltungen brauchbar, bot es sich für viele Nutzen an. Es war so haltbar, dass Material und Farbe auch nach Ablegen haltbar blieben, sprich nicht entfernt oder vernichtet werden können. Jedenfalls nicht ohne Schäden in der Umwelt zu hinterlassen.

Produziert wurde (und wird weiterhin) das im Labor aus Erdöl entwickelte Material von nicht informierten (und ihrer Nahrungsquelle, sprich dem Land) entfremdeten Arbeitnehmern unter der Führung von Arbeitgebern, die in erster Linie am Fortkommen ihrer Firma interessiert sind. Seit 1980 mischt auch die Nanotechnologie mit. Keiner ahnte damals, aber viele verstehen inzwischen, dass es auf einen von Geld geregelten Austausch zwischen Anbietern und Kunden hinauslaufen würde. Schließlich müssen alle Menschen sich kleiden. Und jeder besitzt gerne ein Polstermöbel.

Am Morgen ordne ich die Brettchen auf dem Frühstückstisch neu. Komisch, dass ich das nicht

schon vorher bemerkt habe: Die kurzen Seiten sind genau halb die langen Seiten. Der Herr sagt, “… überlasst Euch mir”. Was will er uns damit sagen? Er ist der Schöpfer. Nur wenn wir freien Willens und in Liebe ihm erlauben unser Leben mit zu gestalten, kann Sein Wille geschehen.


Also, sich dem Herrn überlassen. Auch angesichts der Feuersbrünste, die die Welt von ihren Verunreinigungen befreien, aus dem schmutzigen Planeten wieder einen sauberen machen können. Hhm… ja, sterben werden wir so wie so. Also sterben wie der Erzengel Michael. Oder wie Leporello, der nach leidvollem Dasein auf Erden, sich ruhig auf die Wiese legte und sein vierbeiniges Leben hier friedlich aushauchte. Jedes Stück geeignet, auch einmal ein Erzengel

zu werden.