9. Erneuerung und Toilettenpapier...

Wie Toilettenpapier, Luftqualität, Abholzung, die Abschaffung von Industrie-Standorten zu Gunsten regenerative Landwirtschaft, der Anbau und Gebrauch von Leinen und Gesundheit vor allem des Darms einander ergänzen.




Von dem was der Mensch zu sich nimmt scheidet er das Unbrauchbar wieder aus. Atemluft wird von Bäumen erneuert, und aus dem Äther. Ausscheidungen des

Darms kommen auf den Kompost und beleben den Boden. Aber, was ist mit dem Toilettenpapier? Zum einen erfordert seine Herstellung - neben Energie verbrauchenden Maschinen - viele Bäume und gefährden damit die Erneuerung

der Luft. Zum anderen ist im Kompost nur absolut chemie-freies Klopapier sinnvoll. Und woher weiss man das?

Jahrtausende lang ist die adamische Schöpfung auch ganz ohne Toilettenpapier ausgekommen. Das lag wohl nicht nur an der, in Naturvölkern auch heute noch üblichen Hocke, sondern an der Nahrung selbst. Schleimstoffe machten die Entleerung glatt und sauber. Kein Toilettenpapier war nötig. Ob Fernand Baudel

und seine Studenten den weit gestreckten, alles umfassenden Zusammenhang zwischen Ernährung und Abholzung (zu der eben auch das Toilettenpapier gehört) wohl auch untersucht haben?

Und heute? Können wir zu ganz gesunder Nahrung zurückkehren? Wie lange würde das wohl dauern? Und zwischenzeitlich? Eine Idee. Mit - aus vor Ort angebautem und verarbeitetem Leinen, Hanf oder Brennnessel - selbst genähten Lappen und deren Reinigung in der Pedal betriebenen Waschmaschine, hätte man alle umweltfreundlichen Aspekte abgedeckt.


Durch die Schliessung von Toilettenpapier produzierenden Industriestandorten, könnte Leinen gleich da vor Ort angebaut und halb-industriell verarbeitet werden. Leinenfasern sind (wie das Stroh beim Weizen) Rohstoff für viele Materialien verschiedenster Machart und g/m2. Seine Frucht ist der Leinsamen. Er gesundet den Darm durch Gleitstoffe. Aus Leinsamen wird Leinöl gewonnen, welches beim Kochen und in der Kosmetik Verwendung findet. Leinöl ist weiterhin der einzige, transparent und wasserfeste Finish natürlichen Ursprungs für Hölzer aller Art. Es besticht durch die Schönheit, welches es der Maserung des Holzes entlockt. Maler verwenden

es es als Malmittel auf ihren Leinwänden. Ähnliche Listen lassen sich für Hanf und Brennnessel aufstellen.


Also... statt Ab-Aufforstung. Statt Fabrik Feld und frische Luft. Statt bezahlte Jobs an großen Maschinen unter Dach, Bewegung mit kleine Maschinen auf dem Feld unter freiem Himmel. Statt ständigem welt-weitem Wegwerfen des Einmal-Produkts Toilettenpapier, die Nutzung von gefahrlos waschbaren Leinenpappen in Pedal betriebenen Waschmaschinen. Leinsamen im Speiseplan. Resultierende Darmgesundheit. Leinöl in der Pflege. Statt synthetischen Lacke Leinöl auf Holzoberflächen.